Ungarn 1988 | Regie: Béla Tarr | 120 min. | 35mm | Miklós B. Székely, Vali Kerekes, Hédi Temessy, György Cserhalmi | ungar. Original mit deutschen Untertiteln.
In einer kleinen ungarischen Stadt lebt Karrer, ein lustloser und grüblerischer Mann, der sich fast vollständig aus der Welt zurückgezogen hat – abgesehen von seiner Besessenheit für eine Sängerin in der Bar, die er regelmäßig besucht. Der erste Film, in dem Béla Tarr seine faszinierende und apokalyptische Weltanschauung vollends verwirklicht hat, ist eine makellos fotografierte und komponierte Studie über einen ewigen Konflikt: den jahrhundertealten Kampf zwischen Barbarei und Zivilisation.