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Der aktuelle Film
Orly
Orly
Frankreich, Deutschland 2010 | Regie: Angela Schanelec | 84 min. | 35mm | Bruno Todeschini, Natacha Régnier u.a. | Original mit deutschen Untertiteln.
Zwei Stunden Flughafen Paris Orly: Eine junge Frau, auf dem Weg nach Hause zu ihrem Mann, verliebt sich in einen Fremden. Eine Mutter und ihr fast erwachsener Sohn sind unterwegs zur Beerdigung des Exmannes. Ein junges Paar auf seiner ersten großen Reise verliert sich aus den Augen. Sie alle warten auf ihren Flug ... ORLY zelebriert lange Einstellungen und den Verzicht auf emotionalisierende Elemente in Reinform. Ein Ort der Gedanken und Sehnsüchte.
Mi., 1.12. - 19.00 UhrSa., 4.12. - 19.30 UhrSo., 5.12. - 11.00 UhrSo., 19.12. - 16.00 UhrSo., 26.12. - 17.00 Uhr
Schattenzeit
Schattenzeit
Deutschland 2009 | Regie: Gregor Theus | 60 min. | digital | deutsche Fassung.
Olaf, Mona und Maria leiden schon seit langem an schweren Depressionen. Diese Krankheit hat ihnen jeglichen Lebensmut genommen. Sie haben sich nun entschlossen, ihr Leiden in einem zweijährigen Aufenthalt in der Berliner Charité behandeln zu lassen. Auch die umstrittene Elektrokrampftherapie (EKT) wird dabei angewandt. Der Regisseur Gregor Theus hat die drei während dieser Zeit begleitet. Ihm gelang ein sehr einfühlsames Porträt, das auch Grundfragen menschlichen Daseins berührt und die Hoffnung dabei nicht aufgibt.

Vorstellung am 23.11. in Anwesenheit des Regisseurs Gregor Theus; anschließend Möglichkeit zur Diskussion.
Di., 23.11. - 19.00 UhrDo., 2.12. - 19.00 UhrSo., 5.12. - 15.00 Uhr
Lebanon
Lebanon
Deutschland, Frankreich, Israel 2009 | Regie: Samuel Maoz | 90 min. | 35mm | Oshri Cohen, Itay Tiran u.a. | Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 12.
Libanon 1982, es herrscht Krieg. Der junge israelische Soldat Shmulik ist Teil einer unerfahrenen, sichtlich überforderten Panzerbesatzung. Als sich die insgesamt vier Kameraden mit ihrem Gefährt hinter weiter hinter die feindlichen Linien vorwagen, kommen sie von der geplanten Route ab und bleiben in der Nähe einer zerstörten Stadt liegen. In ständiger Angst vor Angriffen wird das Leben im Panzer immer mehr zur Hölle ... LEBANON verkörpert klaustropisch die Schrecken des Krieges; entstanden ist ein durch und durch beklemmender Film, in dem Regisseur Samuel Maoz auch seine eigene Teilnahme am Libanon-Krieg verarbeitet. LEBANON wurde vielfach ausgezeichnet, so u.a. bei den 66. Filmfestspielen 2009 von Venedig mit dem „Goldenen Löwen“.
Do., 2.12. - 21.00 UhrFr., 3.12. - 19.30 UhrSo., 5.12. - 17.00 UhrMo., 6.12. - 21.30 UhrMi., 8.12. - 21.30 Uhr
Carlos - Der Schakal
Carlos - Der Schakal
Deutschland, Frankreich 2010 | Regie: Olivier Assayas | 330 min. | digital | Nora von Waldstätten, Edgar Ramirez u.a. | Original mit deutschen Untertiteln | Praedikat: besonders wertvoll | FSK: 16.
Ilich Rámirez Sánchez kam aus Venezuela und mutierte zu Carlos, dem Medienstar des internationalen Terrorismus. Seine bekannteste Aktion war die Geiselnahme der OPEC-Konferenz in Wien 1975. Erst 1994 wurde er verhaftet. Olivier Assayas Filmbiografie setzt 1973 ein, als Carlos für die palästinensiche PFLP einige spektakuläre Attentate unternahm. Erzählt wird von Carlos Aufstieg, seiner Egomanie und seinem Abstieg, der mit dem Ende des Kalten Krieges einhergeht. Schon beinahe exzessiv seitens der Kritik gelobt, sei hier nur Rüdiger Suchsland vom ‚Filmdienst’ erwähnt: „Ein von cinematographischer Energie durchpulstes Porträt, das den linken Terror als Arena eitler Egos demontiert und seinen Protagonisten als erfolgsversessenen “Global Player” zeigt, dessen politischer Idealismus bald auf der Strecke bleibt.” Der wohl wichtigste Film des Jahres 2010 in der 5 1/2 Std-Fassung, die einzige, die ihm gebührt.
Eintritt Euro 12.- inklusive Getränk nach Wahl / eine Pause in der Mitte des Films!
So., 5.12. - 19.00 UhrSo., 19.12. - 18.00 Uhr
Im Schatten
Im Schatten
Deutschland 2010 | Regie: Thomas Arslan | 85 min. | 35mm | Mišel Maticevic, David Scheller u.a.
Trojan wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen und kehrt umgehend in sein kriminelles Metier zurück. Er besorgt sich eine Waffe und hält Ausschau nach neuen Jobs ... Mit wenigen Einstellungen etabliert Thomas Arslan die anonyme Welt seiner Gangsterfigur, indem er auf die Motive und Figuren des Genrekinos zurückgreift. Das Hinterzimmer einer Autowerkstatt, Parkplätze, möblierte Wohnungen. Man trifft auf Männer und Frauen, die einander misstrauen, weil jeder nur in die eigene Tasche wirtschaftet. Die reduzierten und messerscharfen, mit einer Red-Kamera aufgenommenen Bilder heben die exakten Abläufe der Aktion hervor. IM SCHATTEN ist ein brillianter Genrefilm, der konsequent die Mechanik, die äußere Aktion eines Verbrechens in den Mittelpunkt stellt.
Mo., 20.12. - 21.15 UhrDi., 21.12. - 21.15 Uhr
Mr. Nobody
Mr. Nobody
Frankreich, Kanada, Belgien 2009 | Regie: Jaco van Dormael | 138 min. | 35mm | Sarah Polley, Rhys Ifans, Daniel Mays u.a. | Original mit deutschen Untertiteln.
In einer Zukunftswelt hat die Menschheit den Tod überwunden. Alle erfreuen sich im Jahr 2092 eines ewigen Lebens, nur ein 118 Jahre alter Mann wartet als letzter Sterblicher auf sein Ende. Da er unter Gedächtnisschwund leidet, soll er einem Reporter seine Lebensgeschichte erzähen, weswegen er von Ärzten in eine Art Hypnose versetzt wird. Dabei offenbart sich sein Leben als Spiel der Möglichkeiten ... MR. NOBODY, bei seinem Start in den deutschen Kinos merkwürdig von den Besuchern ignoriert, ist ein überbordendes Erlebnis, das einem ausgesprochen fasziniert, aber auch fordert. Dormael hat sich nach TOTO DER HELD beinahe 20 Jahre Zeit gelassen, um erneut einen bildgewaltigen, vor Ideen nur so sprühenden, existenziellen, durch und durch phantasievollen Film zu machen, in dem man sich, eine gewisse Offenheit vorausgesetzt, wirklich hineinfallen lassen kann. Der am meisten unterschätzte Film im Jahr 2010!
Mi., 22.12. - 21.00 UhrDo., 23.12. - 21.00 UhrFr., 24.12. - 19.00 Uhr
Villa Amalia
Villa Amalia
Frankreich 2009 | Regie: Benoît Jacqout | 94 min. | 35mm | Isabelle Huppert, Jean-Hugues Anglade u.a. | Original mit deutschen Untertiteln.
Isabelle Huppert spielt die Musikerin Ann, die eines Abends entdeckt, wie ihr Partner Thomas eine andere küsst. Ann beschließt ihn zu verlassen, beinahe spontan alles zurück zu lassen. Kraft für einen Neuanfang geben ihr nur noch die Musik und ihr Freund Georges, den sie seit ihrer Kindheit kennt ... Typisch französisches Schauspielerkino des französischen Starregisseurs Benoît Jacqout mit einer vertraut überragend-agierenden Isabelle Huppert.
Do., 23.12. - 19.00 UhrSo., 26.12. - 19.00 UhrDi., 28.12. - 17.00 UhrMi., 29.12. - 19.00 Uhr
Bal – Honig
Bal – Honig
Deutschland, Türkei 2010 | Regie: Semih Kaplanoğlu | 104 min. | 35mm | Tülin Özen, Erdal Besikçioglu u.a. | Original mit deutschen Untertiteln.
Yusuf lebt mit seinen Eltern in den waldreichen Bergen der Schwarzmeerregion, hoch oben im Nordosten der Türkei. Oft begleitet er seinen Vater, den Imker Yakup, bei dessen Streifzügen durch die tiefen, unberührten Wälder. Aufmerksam lernt Yusuf an der Seite seines Vaters die Geheimnisse der Natur kennen; als aber ein unerklärliches Bienensterben die Gegend heimsucht, zieht Yakup los, um seine Bienenstöcke in einer schwerer zugänglichen, gefährlichen Gebirgsregion aufzubauen. Nach Tagen ist er immer noch nicht zurück ... Semih Kaplanoğlu entführt zurückhaltend in eine Welt voller poetischer Schönheit, die märchenhaft anmutet, alle Sinne aktiviert und die satte Landschaft der anatolischen Berglandschaft körperlich spürbar werden lässt. BAL – HONIG wurde bei der Berlinale 2010 mit dem „Goldenen Bär“ als ‚Bester Film’ ausgezeichnet.
Sa., 25.12. - 17.30 UhrSo., 26.12. - 11.00 UhrMo., 27.12. - 19.00 UhrMi., 29.12. - 17.00 Uhr
The social network
The social network
USA 2010 | Regie: David Fincher | 121 min. | 35mm | Jesse Eisenberg, Justin Timberlake u.a. | Originalfassung.
Facebook - was ist das Gute daran? Virtuell mit Menschen in Beziehung zu treten, deren reale Gegenwart bisweilen nur schwer zu ertragen wäre?! Dieser Film zeigt jedenfalls, wie vieles begann. Mark Zuckerberg war noch ein junger Campus-Nerd, arg neurotisch und ziemlich arrogant. Aber er hatte die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt, nur zunächst kein Geld, was sich bald ändern sollte. David Fincher inszenierte diese alles andere als schmeichelhafte Karriere-Biographie elegant und voller Tempo, mit Dialoggefechten, Rückblenden, Perspektivwechseln, Anekdoten und Abschweifungen. Und untermauert damit seine Größe als Hollywood-Parforce-Kunsthandwerker. Das können auch die derzeit 500 Millionen Facebook-Mitglieder nicht abstreiten – natürlich bei uns in der Originalfassung zu sehen!
Sa., 25.12. - 19.30 UhrSo., 26.12. - 21.00 UhrMo., 27.12. - 21.00 UhrDo., 30.12. - 21.15 UhrDi., 4.1. - 21.00 UhrFr., 24.7. - 10.00 Uhr
Kinshasa Symphony
Kinshasa Symphony
Deutschland 2010 | Regie: Claus Wischmann, Martin Baer | 95 min. | digital | Original mit deutschen Untertiteln.
Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, drittgrößte Stadt Afrikas. Hier wohnen fast zehn Millionen Menschen, die zu den ärmsten Bewohnern unseres Planeten zählen. Es ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas - L'Orchestre Symphonique Kimbanguiste. In völliger Dunkelheit spielen zweihundert Orchestermusiker Beethovens Neunte - "Freude schöner Götterfunken". Ein Stromausfall wenige Takte vor dem letzten Satz: solche Probleme sind noch die kleinste Sorge, denn in den letzten 15 Jahren haben die Musiker zwei Putsche, einen Krieg und unzählige Krisen überlebt. Doch zum Glück ist da die Liebe zur Musik und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ... Den beiden Dokumentarfilmern Wischmann und Baer gelang mit diesem warmherzigen Porträt gleichzeitig eine ausgesprochen gelungene Hommage über die Macht der Musik – ausgezeichnet mit dem Publikumspreis beim "Festival des deutschen Films", Ludwigshafen 2010.
So., 26.12. - 15.00 UhrMo., 27.12. - 17.00 UhrDo., 30.12. - 17.00 UhrSo., 16.1. - 15.00 UhrSo., 27.2. - 15.00 UhrSo., 13.3. - 11.00 UhrMo., 25.4. - 17.00 Uhr
Uncle Boonmee erinnert sich an seine frühere Leben
Uncle Boonmee erinnert sich an seine frühere Leben
Deutschland, Frankreich, Thailand 2010 | Regie: Apichatpong Weerasethakul | digital min. | 35mm | Sakda Kaewbuadee u.a. | Original mit deutschen Untertiteln.
In Anwesenheit von Familie und Freunden bereitet sich ein Mann, Uncle Boonmee, der an akutem Nierenversagen leidet, auf den Tod vor. An der Abschiedszeremonie nehmen in anderer Gestalt auch Personen teil, die bereits verstoben sind, so insbesondere Uncle Boonmees verstorbene Gattin Huay. Diese Ausgangssituation gebraucht der Regisseur für ein bildgewaltiges, bisweilen hypnotisches Szenario, komponiert wie Tableaus in oftmals langen Einstellungen voller Rätsel und Magiegestalt in offener Form. Ein verschlungenes Epos, das glitzert wie ein Sternenhimmel in finsterer Nacht. „Goldene Palme“ als Bester Film / Cannes 2010.
Do., 30.12. - 19.00 UhrSa., 1.1. - 21.00 UhrSo., 2.1. - 21.00 UhrMo., 3.1. - 21.00 UhrMi., 5.1. - 19.00 Uhr
Moon
Moon
Großbritannien 2009 | Regie: Duncan Jones | 97 min. | digital | Sam Rockwell u.a. | Original mit deutschen Untertiteln.
Der Astronaut Sam Bell steht kurz vor dem Ende seines Dreijahresvertrages mit ‚Lunar’. Er arbeitet auf dem Mond Selene, wo er alleine als Mechaniker den Abbau von Helium-3 überwacht. Dieses kostbare Gas soll der Energiekrise auf der Erde ein Ende bereiten. Die Einsamkeit hat ihm Zeit gegeben, sich Gedanken über die Fehler seiner Vergangenheit zu machen. Seinen Job führt er nur noch mechanisch aus und verbringt die meiste Zeit mit dem Gedanken an seine bevorstehende Rückkehr zur Erde. Aber zwei Wochen vor seiner Abreise beginnt Sam seltsame Dinge zu sehen und zu hören. Nachdem eine Routinekontrolle fürchterlich schief geht, entdeckt er, dass ‚Lunar’ ganz eigene Vorstellungen von seinem Verbleib hat ...
Sa., 20.11. - 21.00 UhrFr., 31.12. - 17.30 UhrMo., 31.1. - 19.30 UhrDo., 3.3. - 21.30 Uhr
The Doors – When you’re strange
The Doors – When you’re strange
USA 2009 | Regie: Tom DiCillo | 86 min. | 35mm | Original mit deutschen Untertiteln.
„People are strange, when you're a stranger, faces look ugly, when you're alone.“ Die Geschichte einer Band von ihrer Gründung 1965 bis zum Tod ihres Sängers 1971. Die Rede ist von The Doors, die Rede ist von Jim Morrison. Oliver Stone wurde nach seiner Verfilmung THE DOORS immer wieder gefragt, warum er nicht auf das so zahlreich vorhandene Archivmaterial zurückgegriffen habe. Zudem gibt es einige Live-Mitschnitte, hier nun aber folgt eine großartige, sehr persönlich gehaltene Dokumentation mit bisher ungesehenen Bildern, die Wahrheit von Mythos unterscheidet und damit die ungebrochene Faszination, die bis heute von der Band ausgeht, reinszeniert. Aus dem Off wird THE DOORS – WHEN YOU’RE STRANGE erzählt von Johnny Depp, u.a. auch ein bekennender Doors-Fan.
Fr., 31.12. - 19.30 UhrSa., 1.1. - 19.00 UhrSo., 2.1. - 19.00 UhrMo., 3.1. - 19.00 UhrMi., 5.1. - 21.15 Uhr
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