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Oktober 2005 |
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Original Versions |
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Delicatessen - Kino Kultur digital |
Heidelberg-Premiere
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Pommerland
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Deutschland 2005 | Regie: Volker Koepp | 89 min. | digital.
Po Morze ?Land am Meer' - so nannten die frühen slawischen Siedler diese Gegend. Im Hinterland Moränen, dazwischen eingestreut malerisch sich verzweigende Seenlandschaften und
Urstromtäler. Weite Kornfelder und Kartoffeläcker, zerteilt von schönen, ausgedehnten Alleen, die bis zum Horizont reichen. Ein Landstrich, der eigentlich Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt. Heute herrschen in weiten Teilen Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Menschen und Landschaft, Erzählungen und Lebensgeschichten in bester ?koeppscher' Manier - manchmal skurril, bisweilen melancholisch und immer mit dem Gespür für das Nicht-Gesagte. Volker Koepps Film lief auf dem internationalen Dokumentarfilmfestival "Visions du Réel" in Nyon 2005.
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Mi., 28.9. - 19.30 UhrDo., 29.9. - 21.30 UhrSo., 2.10. - 21.30 Uhr
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Heidelberg-Premiere
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Am seidenen Faden
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Deutschland 2004 | Regie: Katarina Peters | 108 min. | digital.
Katarina Peters arbeitet als Bildhauerin und Filmemacherin. Ihr Mann ist der ungarische Musiker Boris Baberkoff. Bei einem Aufenthalt in New York nach einem Abendessen bricht er plötzlich zusammen. Die Diagnose lautet schwerer Schlaganfall. Er wird zwar überleben, man kann ihn nach einem Monat nach Berlin in eine Reha-Klinik zurückfliegen, doch die Kosten der Intensiv-Behandlung in New York belaufen sich auf 350 000 Dollar. Als nach einem halben Jahr Boris Baberkoff in die gemeinsame Wohnung zurückkehrt, übernimmt seine Frau die Pflege und hat große Sorgen. Als persönliche Therapie gegen die enormen Belastungen macht sie einen Film über das Leben ihres Mannes, das am seidenen Faden hängt und über die Herausforderung, dem Schicksal zu begegnen.
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Mi., 5.10. - 19.30 UhrDo., 6.10. - 19.30 UhrSa., 8.10. - 21.30 UhrSo., 9.10. - 19.30 UhrMo., 10.10. - 21.45 UhrMi., 12.10. - 21.30 Uhr
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Heidelberg-Premiere
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Alan Lomax – the songhunter
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Niederlande 2004 | Regie: Rogier Kappers | 90 min. | digital | englisches, italienisches und spanisches Original mit deutschen Untertiteln.
Der Texaner Alan Lomax war ein passionierter Sammler traditioneller Musik. Er war viel auf Reisen und nahm Lieder auf, die der Farmfrauen auf den Hebriden, die der Fischer auf Sizilien oder die der Steinbrucharbeiter in Kastilien. Unschätzbar vor allem aber sind seine Mitschnitte der Musik der US-Amerikanischen Folksongs und der Musik der Schwarzen. So entdeckte er Woody Guthrie, Pete Seeger, aber auch Muddy Waters. Der niederländische Filmemacher Roger Kappers konnte Alan Lomax noch kurz vor dessen Tod treffen und schuf mit zahlreichen Filmaufnahmen und Gesprächen ein facettenreiches Porträt des Enthusiasten, der sich in der Musik für die Menschen interessierte. Wer schon jetzt von Alan Lomax begeistert ist: www.lomaxarchive.com
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Mi., 12.10. - 19.30 UhrDo., 13.10. - 21.30 UhrFr., 14.10. - 19.30 UhrSa., 15.10. - 19.30 UhrMo., 17.10. - 21.30 UhrDi., 18.10. - 19.30 Uhr
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Heidelberg-Premiere
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Wir waren niemals hier
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Deutschland 2005 | Regie: Antonia Ganz und Markus Seitz | 97 min. | digital.
Künstler haben Marotten. Die Band Mutter wollte, dass Spex für ihr Porträt sie so auf dem Titel ablichtet, wie sie sich selbst sehen. Es wurde für Spex das am schlechtesten verkaufte Heft überhaupt. Trotzdem Spex behauptete einmal, sie seien die „härteste Rockband Deutschlands“. Andere meinen, sie wären einfach die beste. Mutter ist eine Band aus vier jungen, jetzt nicht mehr so ganz jungen Männern, die alle in den achtziger Jahren aus westdeutschen Heimatstädten nach Berlin kamen, um endlich ihr Leben zu leben und darum eine Band gründeten. Antonia Ganz wagte nun ein Porträt dieser Ausnahme Rock ‚n’ Roller, montierte unterhaltsame Dialoge der Bandmitglieder mit Super 8-Bilder der Anfangszeit und privatesten Familienaufnahmen. Das nennt man Rekonstruktion eines Phänomens.
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Mi., 19.10. - 19.30 UhrDo., 20.10. - 21.30 UhrSo., 23.10. - 22.00 UhrMi., 26.10. - 22.00 Uhr
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Heidelberg-Premiere
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The white Diamond
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Deutschland/apan/Großbritannien 2004 | Regie: Werner Herzog | 90 min. | digital.
Fasziniert von dem Gedanken, das Genre des Natur- und Tierfilms in eine andere Dimension zu heben, begann Werner Herzog, berühmt für seine Arbeit an extremen Schauplätzen, sich für das bisher noch wenig erforschte Gebiet am Fuß des Kaieteur-Wasserfalls in Guyana zu interessieren. Bunt und laut am Tage, voller Geräusche bei Nacht, steckt besonders die Region der Baumwipfel des dortigen Regenwaldes noch voller Rätsel. Zwei Männer hatten sich deshalb einen Mini-Zeppelin, genannt „White Diamond“, konstruieren lassen, um von ihm aus mit einer Kamera das Kronendach zu erkunden. Doch der eine, Tierfilmer Dieter Plage, kommt bei der ersten Expedition ums Leben. Elf Jahre später wagt der andere, Luftfahrtingenieur Dr. Graham Dorrington, vom damaligen Unglück schwer traumatisiert, einen zweiten Versuch, einen logistischen Kraftakt voller Risiken um den Preis mythischer Schönheit.
Wir freuen uns sehr, dass die Heidelberg Produzenten des Filmes der Marco Polo Productions, Frau und Herr Scheurich, am 23.10. um 19.30 Uhr unsere Gäste sind.
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Fr., 21.10. - 21.30 UhrSa., 22.10. - 21.30 UhrSo., 23.10. - 19.30 UhrMo., 24.10. - 19.30 UhrDi., 25.10. - 19.30 Uhr
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Heidelberg-Premiere
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Tropical Malady
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Frankreich/Thailand 2004 | Regie: Apichatpong Weerasethakul | 118 min. | digital | thailändisches Original mit deutschen Untertiteln.
Ein surreales Kinomärchen voll flirrend schöner, halbdunkler Bilder, eine zarte Liebesromanze verknüpft mit einer alten thailändischen Sage. „Tropical malady“ erzählt die Geschichte vom Arbeiter Tong und den Soldaten Keng, die sich in Bangkok kennen lernen, dann aber zurück aufs Land gehen, wo ihre Familien wohnen. Tongs Dorf wird dabei von einer Bestie bedroht, die die Kühe der Bauern tötet. Als Tong eines Tages im Wald verschwindet, begibt sich Keng auf die Suche, verliert sich im Dschungel, gerät durch die Vielfalt der dortigen Erscheinungen in Trance. Genau das jedoch ist seine Chance, Tong zu finden. Der Film gewann 2004 Spezialpreis der Jury auf dem Internationalen Filmfestival in Cannes.
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Mi., 26.10. - 19.30 UhrDo., 27.10. - 21.30 UhrFr., 28.10. - 21.30 UhrSa., 29.10. - 19.30 UhrMi., 2.11. - 21.30 Uhr
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