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72. Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg: Übersicht |
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Das 72. IFFMH im Karlstorkino!
Vom 16. bis zum 26. November werden aus dem diesjährigen Programm des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg (IFFMH) ganze 22 Filme im Karlstorkino zu erleben sein. Nach den Vorführungen am Nachmittag und Abend besteht in der Lounge des Karlstorbahnhofs direkt neben dem Kino die Gelegenheit zum Feiern und einem entspannten Austausch mit internationalen Gästen und allen anderen Filmbegeisterten.
Wir zeigen nicht nur einige Filme aus dem Programm des KINDERFILMFESTS, sondern auch die komplette RETROSPEKTIVE “Method Acting”, sowie eine spannende Auswahl aus dem internationalen Wettbewerb ON THE RISE und den Sektionen PUSHING THE BOUNDARIES und FILMSCAPES. Dazu einen Film aus dem Werk des Ehrengasts Nicolas Winding Refn, der in diesem Jahr mit dem Grand IFFMH Award ausgezeichnet wird. Und ein Film aus der Hommage, die der französischen Kamerafrau Agnès Godard gewidmet ist.
Aus dem Wettbewerb ON THE RISE
- ›The Red Suitcase‹ (2023): Mit ergreifender Wucht zeichnet der nepalesische Regisseur Fidel Devkota das mystische Bild seines Heimatlandes in der Krise.
- ›In Flames‹ (2023): Gesellschaftsportrait mit Nervenkitzel: Eine Mutter und ihre Tochter kämpfen gegen die patriarchalen Machtstrukturen in Pakistan und die Dämonen ihrer eigenen Familiengeschichte.
- ›Riverbed‹ (2022): Kraftvolles Drama über Frauenschicksale in der traditionellen Gesellschaft Libanons. Eine minimalistisch erzählte, aufrüttelnde Mutter-Tochter-Geschichte.
Aus PUSHING THE BOUNDARIES
- ›Solo‹ (2023): Disco-Beats und Glitzerregen. Regisseurin Sophie Dupuis nimmt uns mit in die Drag Queen Szene von Montreal. Atemlos und mitreißend!
- ›Evil does not exist‹ (2023): Der japanische Oscar-Preisträger Ry?suke Hamaguchi lässt seinem Arthouse-Hit ›Drive My Car‹ einen erneut stillen, aber enorm wirkungsvollen Film folgen. In Venedig gewann er den Großen Preis der Jury.
Aus der RETROSPEKTIVE (1947-1980)
- ›Body and Soul‹ (1947): John Garfield, Superstar der 1940er-Jahre, gilt heute als erster Method-Actor der Filmgeschichte. Das mitreißende Boxer-Drama zeigt ihn auf der Höhe seines Schaffens.
- ›A Place in the Sun‹ (1951): Mit Montgomery Clift, Elizabeth Taylor und Shelley Winters: ein düster-funkelndes Meisterwerk, das mit sechs Oscars ausgezeichnet wurde. Regisseur George Stevens gehört zu den wichtigsten Vertretern des klassischen Hollywoodkinos.
- ›On the Waterfront‹ (1954): Marlon Brandos Schauspielstil beeindruckte und prägte Generationen. In diesem Drama von Elia Kazan entfaltet er die ganze Bandbreite seines Könnens.
- ›The Defiant Ones‹ (1958): Sidney Poitier und Tony Curtis als Schicksalgemeinschaft wider Willen. Eine eindringliche Parabel über Rassismus von Stanley Kramer.
- ›The Misfits‹ (1961): Marilyn Monroes letzter Film. Bewegender Abgesang auf den Western und Allegorie auf das Leben des weiblichen Superstars.
- ›The Pawnbroker‹ (1964): Das Trauma des Holocausts. Ein Opfer verschließt sich vor der Welt. Rod Steigers erschütternde Meisterleistung der 1960er-Jahre. Sidney Lumet war einer der wichtigsten US-amerikanischen Filmemacher des 20. Jahrhunderts.
- ›Sceance on a Wet Afternoon‹ (1964): Kim Stanley und Richard Attenborough in einem stilsicheren, atmosphärisch dichten Thriller von Bryan Forbes.
- ›Rachel, Rachel‹ (1968): Paul Newman inszeniert seine Frau Joanne Woodward! Ein dringend wieder zu entdeckendes Regiedebüt und wichtiger Vorläufer des New Hollywood Kinos.
- ›Wanda‹ (1970): EIn Meilenstein des US-Kinos und zentrales Werk des feministischen Films zugleich. ›Wanda‹ ist Barbara Lodens Regie-Debüt und einziger Langfilm und ihr leuchtendes Vermächtnis.
- ›The Godfather Part II‹ (1974): Ein Gipfeltreffen der Method-Actor. Der überragende zweite Teil von Francis Ford Coppolas Trilogie über Familie, Macht und Gewalt.
- ›Norma Rae‹ (1979): Sally Field im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen in einer Textilfabrik. Ihre großartige Schauspielleistung wurde mit dem Oscar ausgezeichnet.
- ›Raging Bull‹ (1980): Scorsese, De Niro, Schrader - das kongeniale Trio hinter ›Taxi Driver‹ - auf dem Höhepunkt! Fulminantes Biopic über Aufstieg und Fall des Boxers Jake LaMotta.
Aus FILMSCAPES
- ›Menus Plaisirs - Les Troisgros‹ (2023): Zwei Ikonen vereint: Die berühmte französische Gastronomenfamilie Troisgros. Eingefangen von Frederick Wiseman, dem legendären US-amerikanischen Chronisten der Gegenwart.
- ›Inside the Yellow Cocoon Shell‹ (2023): Für sein Debüt wählt Regisseur Thien an Pham eine einfallsreiche und eigenständige Filmsprache jenseits aller starren Regeln. Eines der Kinoereignisse des Jahres!
- ›Excursion‹ (2023): Großartig gespielter Coming-of-Age-Film aus Bosnien und Herzegowina über den hohen Preis weiblicher Rebellion in einer konservativen Gesellschaft und die zentrale Frage der Jugend, wer man denn sein will.
Hommage
- ›Wild Side‹ (2004): Ein sinnliches Gruppenportrait einer unkonventionellen Liebe zu dritt von Sébastien Lifshitz – assoziativ und kaleidoskopisch erzählt, zugleich visuell berauschend, gefilmt von Agnès Godard.
Grand IFFMH Award
- ›Pusher‹ (1996): Nicolas Winding Refns Debüt über den Drogendealer Frank (Kim Bodnia) war ein Sensationserfolg, der zwei Fortsetzungen nach sich zog. Mit Mads Mikkelsen in seiner ersten Rolle

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72. Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg
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Vom 16. - 26. November ist das Karlstorkino Spielstätte des IFFMH.
Alle Infos zum Festivalprogramm finden Sie auf iffmh.de
Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg (IFFMH) entdeckt und fördert junge Filmkünstler*innen aus der ganzen Welt. Es ist eine einzigartige Plattform des kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Dialogs durch Filmkunst seit 1952, was es nach der Berlinale zum traditionsreichsten Filmfestival in Deutschland macht.
Das IFFMH ist spezialisiert darauf, jährlich neue Regietalente zu entdecken. Zu den ehemaligen Newcomern aus Mannheim-Heidelberg zählen François Truffaut, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders, Jim Jarmusch, Angela Schanelec, Atom Egoyan, Thomas Vinterberg, Derek Cianfrance, Hong Sang-soo und Guillaume Nicloux.
Das IFFMH feiert Innovation sowie erzählerischen und ästhetischen Wagemut. Es steht für eine neue Erfahrung. Das Festival fungiert als Kompass und Trendscout, entdeckt Newcomer und präsentiert Visionäres, öffnet Horizonte und belebt Historisches neu. Das IFFMH stellt einen sozialen Erlebniskontext her. Als Vermittler und Vernetzer verschiedener Kulturszenen schafft das IFFMH Räume zum Austausch von Filmschaffenden und Publikum.
Während des Festivals gelten die Eintrittspreise des IFFMH. Für diese Veranstaltungen sind Mitgliedspreise des Karlstorkinos nicht gültig.
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Do., 16.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Fr., 17.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Sa., 18.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)So., 19.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Mo., 20.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Di., 21.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Mi., 22.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Do., 23.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Fr., 24.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)Sa., 25.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)So., 26.11. - - Uhr, Karlstorkino (Südstadt)
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