|
Palmyra
Syrien, Deutschland 2016 | Regie: Hans Puttnies | 90 min. | Essayfilm | dt./engl. Original mit deutschen Untertiteln.
Hans Puttnies filmte im Jahr 2008, noch vor dem Krieg in Syrien, 14 Tage lang alles von der Kulturstätte Palmyra, was ihn berührte. Diese antiken Tempel und Museen wurden danach durch den Bombenterror des IS und den Kampf des Assad-Regimes unwiederbringlich vernichtet. Dieser leidenschaftliche Essayfilm fängt in magischen Bildern die frühere Schönheit der mittlerweile verschwundenen Kulturlandschaft ein und wirkt wie ein Manifest der Kinomagie, das Antike und Moderne fern von Fanatismus und Zerstörung verbindet und Vergangenes für immer bewahrt.
An beiden Terminen findet im Anschluß ein Filmgespräch mit Prof. Dr. Panagiotopoulos (Institut für Klassische Archäologie, Uni HD) und Georg Stein (Palmyra Verlag) statt.
In Kooperation mit dem Palmyra Verlag, der 2019 sein 30-jähriges Jubiläum begeht.
Hans Puttnies, 1946 in Jena, Deutschland, geboren, ist Autor, Fotograf, Regisseur und studierte Philosophie bei Horkheimer und Adorno. Er war von 1981 bis 2009 Professor für Medienkultur an der Hochschule Darmstadt und realisierte in dieser Zeit Werbefilme. Als Kurator und Designer gestaltete er große Ausstellungen in Paris, Moskau und Berlin. 2009 gründete er das Zentralpark Archiv zu Sammlungen anonymer und eigener Fotografien.
So., 27.1.19 - 17.00 UhrSo., 3.2.19 - 13.15 Uhr
|
|