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EDEN
Israel/Frankreich/Italien 2001 | Regie: Amos Gitaï | 91 min. | 35 mm | Samantha Morton, Thomas Jane, Luke Holland, Danny Huston, Daphna Kaster | hebräische Original mit englischen Untertiteln.
Palästina zu Beginn der vierziger Jahre: Samantha und Dov wandern als überzeugte Zionisten in das Land ein. Dov, ein alter Linker, möchte alles tun, um dort eine neue jüdische Nation entstehen zu lassen, wofür er sogar seine Frau verlassen würde. Unter den Einwanderern sind auch Kalman, Samanthas Bruder, und vor allem Kalkofsky und seine Frau Silvia in Palästina ein, völlig unterschiedliche Charaktere: Kalkofsky ist ein in seine Bücher vertiefter Gelehrter, ein richtiger deutscher Professor, Silvia wird Mitglied einer terroristischen Vereinigung und als solche von der britischen Polizei verhaftet, Dov schließlich geht nach Europa, um gegen die Nationalsozialisten zu kämpfen...
Amos Gitaï (geboren 1950) begann in den achtziger Jahren mit einer ohne offizielle Genehmigung und sehr zum Mißfallen des israelischen Militärs gedrehten Dokumentation über den Libanon-Krieg. Heute ist er der renommierteste und auch produktivste Filmregisseur seines Landes, dem in raschen Abständen ein vielbeachtetes Meisterwerk nach dem anderen zu gelingen scheint. Zwischen "Kippur" und "Kedma" ist "Eden" sein vorletzter Film, ein Panorama der jüdischen Immigration in Palästina, das in einer ideologisch festgefahrenen Situation an die Vielfalt der Motive der Einwanderer erinnert.
Sa., 18.1.03 - 20.00 UhrMo., 20.1.03 - 16.00 UhrDo., 23.1.03 - 18.00 Uhr
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