aufgrund der sich zuspitzenden Lage wegen des Corona-Virus (COVID-19) haben Bund und Länder neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen. Unser Kino bleibt daher bis mindestens 14. Februar geschlossen.
Kurzfilm der Woche: 90 Grad Nord
Während der kinofreien Zeit präsentieren wir jede Woche einen Kurzfilm online!
18.-24.1.2021: 90 Grad Nord
Deutschland 2015 | Regie: Detsky Graffam | 20 min. | Kurzspielfilm | mit Carsten Clemens, Jürgen Haug, Stefan Dietrich | FSK: 12.
'90 Grad Nord' ist ein groteskes modernes Märchen über einen Geschäftsmann, der von einer entlegenen blutrünstigen Verkehrsinsel verführt wird. (FSK: ab 12 Jahre) mehr...
Georges Méliès in der ARTE Mediathek
Mit diesem Tipp begeben wir uns ganz an die Anfänge des Kinos: Georges Méliès (1861-1938) ist so etwas wie der erste Zauberer der Filmgeschichte, der Erfinder des narrativen Films, der Spezialeffekte und des Genres Science Fiction. Sein wohl bekanntester Film „Le Voyage dans la Lune“ aus dem Jahr 1902 ist eine bezaubernd naive und tricktechnisch beeindruckend umgesetzte Fantasie, die auf den Mondreise-Romanen von Jules Verne und H.G. Wells basiert und den Auftakt zu unserem 5. Stummfilm Symposium „Silent Future“ bildete, das sich 2013 mit Zukunftsvisionen und Utopien im Stummfilm befasste.
Der deutsch-französische Kultursender ARTE hat dem Zeitgenossen der Gebrüder Lumière ein Special gewidmet, bei dem man nicht nur einige der Wunderwerke des begnadeten Illusionisten sehen kann, zudem entführt auch eine sehenswerte Dokumentation in die Welt von Georges Méliès. All das gibt es in der Mediathek von ARTE zu bestaunen.
Vom 16. bis zum 27. Juni planen wir die 35. Filmtage des Mittelmeeres.
Für alle, die uns vermissen und die ein bisschen Mittelmeerfeeling suchen, ist hier schonmal ein Appetithäppchen unseres Motivs sowie ein paar Streaming-Tipps.
Gerade läuft in Saarbrücken (als reine Online-Veranstaltung) das Filmfestival Max Ophüls Preis, das wichtigste Forum des deutschsprachigen Nachwuchsfilms.
Vor zwei Jahren war dort ein Film siegreich, der auch bei uns im Kino zu sehen war: Susanne Heinrichs „Das melancholische Mädchen“ ist eine überaus erfrischende philosophische Komödie (oder viel eher eine Farce) über all die Ismen, die uns gegenwärtig begleiten, ein Parforceritt durch den Irrsinn des Alltags in der Zeit vor Corona und den Versuch, in all dem nicht den Verstand zu verlieren, eingefangen in 15 Szenen von hohem Stilwillen und hintersinnigem Geist.
Zu sehen gibt es den Film im Vimeo-Channel von Salzgeber als Video on demand zum Preis von 4,90 Euro:
Wer uns helfen möchte, kann dies ganz klassisch mit Spenden und Gutscheinkäufe tun oder auch mit einem Dankeschein der Stadt Heidelberg, die uns mit jedem abgegebenen Schein 10 Euro zukommen lässt. Diesen könnt Ihr uns per Post zukommen lassen oder direkt in unseren schwarzen Briefkasten/Paketbox (unter der Außentreppe kurz vor dem Kinoeingang, Ihr erkennt sie am Dankestelle-Aufkleber) werfen.
Wir freuen uns über jeden Dankeschein, der abgegeben wird. Bleibt gesund und hoffentlich auf bald!
Deutschland, Frankreich, Dänemark 2019 | Regie: Susanne Heinrich | 80 min. | mit Marie Rathscheck | FSK: 12.
Gerade läuft in Saarbrücken (als reine Online-Veranstaltung) das Filmfestival Max Ophüls Preis, das wichtigste Forum des deutschsprachigen Nachwuchsfilms. Vor zwei Jahren war dort ein Film siegreich, der auch bei uns im Kino zu sehen war: Susanne Heinrichs „Das melancholische Mädchen“ ist eine überaus erfrischende philosophische Komödie (oder viel eher eine Farce) über all die Ismen, die uns gegenwärtig begleiten, ein Parforceritt durch den Irrsinn des Alltags in der Zeit vor Corona und den Versuch, in all dem nicht den Verstand zu verlieren, eingefangen in 15 Szenen von hohem Stilwillen und hintersinnigem Geist.
Zu sehen gibt es den Film im Vimeo-Channel von Salzgeber als Video on demand zum Preis von 4,90 Euro.
Österreich 2016 | Regie: Ruth Beckermann | 89 min. | digital | mit Laurence Rupp, Anja Plaschg.
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Kinos retten, Filme gucken!
Solidarisches Streamen über den Vimeo-Kanal von 'Grandfilm'. Dieser Filmverleih bietet nun ausgewählte Filmkunst aus seinem Programm als 'Video on Demand' an. Die Einnahmen werden geteilt mit den Partnerkinos, u.a. auch mit uns, dem Karlstorkino.
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Der erst seit einigen Jahren veröffentlichte Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan ist die Basis für eine ungemein lebendige und einfühlsame Inszenierung, in der Beckermann die Briefe beider von zwei Schauspielern vortragen lässt und dabei beobachtet, wie die Leidenschaft und Intensität der Briefpartner sich auf die Psyche der Akteure überträgt. Denn Ingeborg Bachmann und Paul Celan hatten in ihren Biografien große Gemeinsamkeiten, aber auch große Unterschiede. So war Bachmanns Vater bei der NSDAP, während Celans Eltern durch die Nazis umgebracht wurden. Andererseits litten beide an den Verhältnissen in der damaligen Bundesrepublik. Zudem war ihre eigene Liebe von permanenter Annäherung und Distanz gekennzeichnet. Besonders interessant jedoch ist hierbei, wie sehr ihnen Politik und Privatheit als Merkmale künstlerischer Existenz eins werden.
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Zum solidarischen 'Video On Demand'
von Grandfilm:
Portugal 2019 | Regie: Pedro Costa | 124 min. | mit Vitalina Varela, Ventura, Manuel Tavares Almeida | port. Original mit deutschen Untertiteln.
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Solidarisches Streamen über den Vimeo-Kanal von 'Grandfilm'. Dieser Filmverleih bietet nun ausgewählte Filmkunst aus seinem Programm als 'Video on Demand' an. Die Einnahmen werden geteilt mit den Partnerkinos, u.a. auch mit uns, dem Karlstorkino.
Vitalina Varela ist nicht nur der Titel des Films und Name der Hauptfigur, sondern auch der Name der Hauptdarstellerin, die hier ihre eigene Geschichte spielt: Kurz nach dem Tod ihres Mannes, der sich als Tagelöhner in Portugal verdingt hatte, kommt die von den Kapverden stammende Vitalina in Lissabon an. Nie hat sie erfahren, warum ihr Mann sich nicht mehr gemeldet hat, mit dem sie doch in der Heimat begonnen hatte, ein Haus zu bauen. Sie bezieht seine heruntergekommene Bleibe in den Slums von Lissabon und spürt seiner verlorenen Seele nach… In beeindruckenden Schwarzweißbildern überwiegend bei Nacht gedrehtes, düsteres Meisterwerk von einem der renommiertesten Filmemacher Portugals.
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Zum solidarischen 'Video On Demand'
von Grandfilm:
Das Kurzfilm Festival Hamburg präsentiert:
Flotter Dreier Wettbewerb 2020 online.
Das Kurzfilm Festival Hamburg hat es in diesem Jahr auch im dritten Anlauf nicht geschafft, ins Kino zu kommen. Zuerst musste das Festival im Juni abgesagt werden, dann vereitelte der zweite Lockdown die Alternativ-Veranstaltung das 3. Film-In Anfang November. Und nun kann auch zum Kurzfilmtag am 21.12. der letzte Flotte-Dreier-Wettbewerb unter diesem Namen nicht im Kino zu sehen sein. Mist! Damit die 2020er Ausgabe dieses einzigartigen Themenwettbewerbs, für den viele Beiträge extra produziert werden, nicht im Nirwana der Epidemie verschwindet, bringt das Festival den Flotten Dreier Wettbewerb nun online!
Mitglieder des Medienforums/Karlstorkinos erhalten über 'Karten kaufen' ein kostenloses Ticket!!
Nachdem Ihr ein Ticket gekauft habt, erhaltet Ihr per Mail einen Streaming Code, der dann auf der u.a. Streaming-Seite (nach Registrierung) eingelöst werden kann. Vom 18. Dezember, 18:00 Uhr, bis zum 21. Dezember, 23:59 Uhr kann das Programm des Flotten Dreier dann über den Kulturserver online gestreamt werden. Dort wird auch erklärt, wie die Online-Abstimmung für den Publikumspreis funktioniert.
Beschreibungen der 25 Kurzfilme sind auf der Seite der Kurzfilmagentur abrufbar:
Italien 2015 | Regie: Pietro Marcello | 87 min. | mit Tommaso Cestrone, Sergio Vitolo, Gesuino Pittalis | ital. Original mit deutschen Untertiteln.
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Solidarisches Streamen über den Vimeo-Kanal von 'Grandfilm'. Dieser Filmverleih bietet nun ausgewählte Filmkunst aus seinem Programm als 'Video on Demand' an. Die Einnahmen werden geteilt mit den Partnerkinos, u.a. auch mit uns, dem Karlstorkino.
BELLA E PERDUTA ist eine mythische Parabel über Anmut, Verfall und den Wert des vermeintlich Wertlosen. Pulcinella, der dumme Diener aus der Commedia dell’arte, wird aus den Tiefen des Vesuvs in das heutige Kampanien geschickt. Er soll den letzten Willen von Tommaso, einem einfachen Hirten, erfüllen und einen jungen Büffel namens Sarchiapone retten. Sein Weg führt ihn in eine verlassene Residenz der Bourbonen in der Nähe von Neapel. Dort, im Palast von Carditello, findet Pulcinella den kleinen Büffel, der zu seiner Überraschung auch des Sprechens mächtig ist. Die beiden Diener – Mensch und Tier – begeben sich auf eine lange Reise durch das schöne und verlorene Italien. Sie begegnen einer archaischen Welt, in der die einfachen Menschen wie vor Jahrzehnten leben. Aber werden sie am Ende ihrer Reise finden, was sie sich erhofften?
Regisseur Pietro Marcello ließ sich von der italienischen Sagenwelt inspirieren und zeigt uns das heutige Italien in all seiner Zerrissenheit durch die Augen eines Büffels und eines Narren. Ein Film voller Traumbilder, der auch die Frage nach bewahrenswerten Traditionen stellt, ohne dabei in Nostalgie zu verfallen. Seit Pasolini hat kein Filmemacher mit solcher Intensität um die dem Untergang geweihte Kultur Italiens getrauert.
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Zum solidarischen 'Video On Demand'
von Grandfilm:
Deutschland 2019 | Regie: Savaş Ceviz | 99 min. | mit Max Riemelt, Oskar Netzel, Isabell Gerschke | FSK: 16.
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„Kopfplatzen“ ist zu sehen im Online Kino "Salzgeber Club" als solidarisches Streaming. 50 Prozent der Erlöse gehen an die Partnerkinos, u.a. auch an das Karlstorkino.
Auch hierfür ist ein Vimeo-Konto erforderlich. Wer noch keines besitzt, kann sich unter folgendem Link bei vimeo registrieren:
Markus ist 29, Single und als Architekt beruflich angekommen. Niemand in seiner Familie und seinem Arbeitsumfeld weiß, dass er pädosexuell ist. Körper von kleinen Jungs erregen ihn. Er hasst sich dafür und kämpft jeden Tag gegen sein Verlangen an. Als die alleinerziehende Mutter Jessica mit ihrem achtjährigen Sohn Arthur in die Nachbarswohnung einzieht, verliebt sie sich in den hilfsbereiten Markus. Der kleine Arthur mag es, wenn Markus auf ihn aufpasst, und sieht in ihm eine Vaterfigur. Doch Markus ahnt, dass er sein Verlangen auf Dauer nicht unter Kontrolle haben wird. Er kämpft darum, den lauter werdenden Rufen in seinem Kopf zu widerstehen.
In seinem Spielfilmdebüt „Kopfplatzen“ widmet sich der Regisseur und Drehbuchautor Savaş Ceviz dem schwierigen Thema Pädosexualität und nimmt dabei bewusst die Perspektive eines potenziellen Täters ein, um dessen Innenleben zu ergründen und die Frage zu stellen, wie unsere Gesellschaft reflektiert mit der Problematik umgehen kann. Für sein aufwühlendes Drama konnte Ceviz den vielfach ausgezeichneten deutschen Schauspiel-Star Max Riemelt („Freier Fall“, „Sense8“) gewinnen, der die intensive Rolle des Markus eindrücklich verkörpert, ohne dessen mögliche Täterschaft zu verharmlosen.
USA 2016 | Regie: Janina Quint | 76 min. | Dokfilm | engl. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 6.
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„Germans & Jews“ startet am 14. Mai 2020 im W-film Online Kino als solidarisches Streaming. 50 Prozent der Erlöse gehen an die Partnerkinos, u.a. auch an das Karlstorkino.
Deutsche und Juden, warum kann ich diese Wörter nur auf Englisch aussprechen, ohne dass es sich unangenehm anfühlt? Bei einer außergewöhnlichen Dinnerparty in Berlin diskutieren nichtjüdische Deutsche und in Deutschland lebende Juden über ihre hochsensible Beziehung zueinander. Jetzt, über 70 Jahre nach dem Holocaust! Heute lebt in Berlin die am schnellsten wachsende jüdische Bevölkerung Europas. Diese Entwicklung war 1945 absolut unvorstellbar, wie konnte das geschehen? Kann sich ein Jude jemals in Deutschland zu Hause fühlen? „Berlin ist trendy und ich fühle mich hier viel sicherer als in Israel“, sagt ein jüdischer Künstler. Ob er denn ein stolzer Deutscher sei, wird sein Tischnachbar daraufhin gefragt. „Ja, auf eine gewisse Weise schon“, antwortet dieser, „aber nur, weil ich mich meinem Land und meiner Kultur als Patriot der Demokratie und der Menschenrechte verbunden fühle.“ So entsteht ein lebendiger kultureller Austausch über den Wandel in Deutschland. Zu Wort kommen auch Persönlichkeiten, wie der verstorbene Holocaust-Historiker Fritz Stern, der deutsch-jüdische Schriftsteller Rafael Seligman oder der deutsche Musiker Herbert Grönemeyer.
75 Jahre Kriegsende – Zeit für einen Perspektivwechsel! Im Dokumentarfilm „Germans & Jews – Eine neue Perspektive“ diskutieren nichtjüdische Deutsche und in Deutschland lebende Juden über ihre hochsensible Beziehung zueinander. Herausgekommen ist ein erfrischend offener Austausch über Antisemitismus und deutsche Schuld aus heutiger Sicht. Besonders wertvoll auch mit Blick auf aktuellere rechtsextreme und antisemitische Tendenzen in Deutschland. Gleichzeitig unbequem und provokant, unerwartet und aufschlussreich.
»Ein großartiger, intelligenter und wichtiger Film.«
Daniel Kehlmann, Bestsellerautor
»Erwarten Sie keine einfachen Antworten in „Germans & Jews“.
Bereiten Sie sich einfach auf gewaltige Fragen vor.«
New York Times
»Lassen Sie sich nicht von dem trügerisch einfachen Titel täuschen.
„Germans & Jews“ gibt einen nuancierten Blick auf eine komplizierte
Situation.«
Los Angeles Times
»Dieser Film spricht Bände über die menschliche Fähigkeit zu
Verständnis, Empathie und Hoffnung.«
NOW Toronto
»Ein Dokumentarfilm mit emotionaler Tiefe.«
Criterion Cast
USA, Frankreich, Kanada 2015 | Regie: Laura Israel | 82 min. | Dokfilm | englisches Original mit deutschen Untertiteln.
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Was wäre die moderne Fotografie ohne das Werk von Robert Frank? Sein Stil veränderte in den 1950er Jahren die Spielregeln der Fotokunst, sein Buch „The Americans“ gilt heute als „das vielleicht einflussreichste Fotografiebuch des 20. Jahrhunderts“ (The Guardian 2014). Robert Frank (1924 – 2019) wurde in Zürich geboren als Kind einer Schweizerin und eines deutsch-jüdischen Vaters. 1947 emigrierte er in die USA und veröffentlichte bald seine ersten Fotobände. Als „The Americans“ 1959 erschien, schrieb Jack Kerouac das Vorwort. Doch wenige Kritiker*innen erkannten zunächst die bahnbrechende Kunst Franks. Robert Frank wandte sich phasenweise von der Fotografie ab und drehte Filme wie „Pull My Daisy“ mit den Beat Poets Allen Ginsberg und Gregory Corso. Mit den Rolling Stones kooperierte er für den Tourfilm „Cocksucker Blues“ und das Cover-Artwork des Albums „Exile On Main St.“. Walker Evans und Patti Smith, William S. Burroughs und Edward Lachman – zahlreiche Kunstschaffende, die die zweite Hälfte des 20. Jahrhundert prägten, suchten die Zusammenarbeit mit dem stilbildenden Künstler.
Die Filmemacherin Laura Israel suchte den zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 92-jährigen Robert Frank auf und sprach mit ihm über seine Kunst und die Stationen seines Lebens. DON‘T BLINK – ROBERT FRANK zeigt einen anfangs verkannten Giganten der Fotokunst, der sich trotz persönlicher Schicksalsschläge bis ins hohe Alter seinen Sinn für Humor und einen unkonventionellen Blick auf die Welt bewahrt hat.
Spanien 2016 | Regie: Carla Simón | 96 min. | mit Laia Artigas, Paula Robles, Bruno Cusí, David Verdaguer, Fermi Reixacha | katalanisches Original mit deutschen Untertiteln | FSK: ohne Altersbeschränkung.
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Spanien 1993: es ist Sommer in Barcelona, doch für die sechsjährige Frida sind es traurige Tage. Schweigend sieht sie zu, wie die letzten Gegenstände aus der Wohnung ihrer kürzlich verstorbenen Mutter verpackt werden. Zum Abschied laufen Freunde winkend hinter dem Auto her, das sie zu Verwandten aufs Land bringt. Und obgleich sie von der Familie ihres Onkels liebevoll aufgenommen wird, lebt sich Frida fernab ihrer Heimatstadt nur zögerlich in die neue Umgebung ein. Sie tollt mit ihrer Cousine Anna durch den Garten und erkundet die Hänge und den nahegelegenen Wald, aber trotz des strahlenden Sommers macht sich immer wieder Traurigkeit bei Frida breit. Das im Grunde lebensfrohe Mädchen verhält sich unvorhersehbar und launisch, was ihre Tante Marga und ihren Onkel Esteve vor echte Herausforderungen stellt. Wird Frida sich an ihr neues Zuhause gewöhnen?
Ein berührendes Coming of Age-Drama über Krankheit und Tod – und das Leben danach. „Seit »Boyhood« hat kein Film soviel Respekt und Einfühlungsvermögen dafür gezeigt, was es heißt, ein Kind zu sein.“ San Diego Reader
67. Berlinale – Großer Preis der internationalen Jury Generation KPlus + Preis für den besten Erstlingsfilm
Goya – Spanischer Filmpreis 2018 – Beste Regienewcomerin, Bester Nebendarsteller, Beste Nachwuchsdarstellerin
Offizieller spanischer Beitrag für die Oscars 2018
sowie rund 60 weitere internationale Auszeichnungen
Frankreich, Deutschland, Israel 2019 | Regie: Nadav Lapid | 123 min. | mit Tom Mercier, Louise Chevillotte, Quentin Dolmaire, Uri Hayik | frz./hebr. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 12.
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Yoav hat keinen guten Start in Paris. Die Wohnung, an deren Tür er klopft, ist leer. Als er dort ein Bad nimmt, werden seine Sachen gestohlen. Dabei ist der junge Israeli mit höchsten Erwartungen hierher gekommen. Er will so schnell wie möglich seine Nationalität loswerden. Israeli zu sein ist für ihn eine Belastung, seine Landsleute nerven ihn ebenso wie die Besuche auf der israelischen Botschaft. Franzose zu werden hingegen bedeutet für ihn die Erlösung. Um seine Herkunft auszulöschen, versucht Yoav die Sprache zu ersetzen. Kein hebräisches Wort soll mehr über seine Lippen kommen, stattdessen setzt er alles daran, sein Französisch zu vervollkommnen. Das Wörterbuch wird zum ständigen Begleiter auf seinen ziellosen Streifzügen durch Paris. Halt findet er scheinbar bei Caroline und Emile, einem jungen französischen Paar, mit dem er sich anfreundet. Doch ihr Interesse an seiner Person scheint nicht ganz selbstlos zu sein…
Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt Nadav Lapid hintergründig und mit trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Eine tragikomische Hommage an die Nouvelle Vague, ein rauschhafter Trip durch das Paris von heute, eine unsentimentale Geschichte über den Versuch, in einem neuen Leben anzukommen.
Frankreich, Südkorea 2019 | Regie: Damien Manivel | 84 min. | mit Agathe Bonitzer, Manon Carpentier, Julien Dieudonné | frz. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: ohne Altersbeschränkung.
Nach dem Unfalltod ihrer beiden Kinder im April 1913 choreografierte Isadora Duncan, die Begründerin des modernen Tanzes, ein Solo mit dem Titel "Mutter", in dem sie dieses traumatische Erlebnis in einem zarten Bewegungszauber zu exorzieren versuchte. Ein Jahrhundert später konfrontieren sich vier sehr unterschiedliche Tänzerinnen mit dem künstlerischen Erbe einer persönlichen Tragik.
Damien Manivel wurde beim Filmfestival Locarno 2019 mit dem Preis für die "Beste Regie" ausgezeichnet.
„Ein tanzendes Kino“ Jean-Michel Frodon | Slate
„Niemand wird nach dem Film so sein wie vorher.“ Le Monde
„Wenige Filme haben so zärtlich die Geheimnisse des Tanzes ergründet.“ – Trois Couleurs
„Von einer Schlichtheit und Angemessenheit, die entzückt.“ Le Figaro
„Der Geburt einer tröstenden Anmut, die nur der Tanz ausdrucken kann.“ Télérama
„Aus Liebe zur Geste“ Libération
„Eine Kreation von großer Bedeutung“ Mediapart
„Bezaubernd“ Les Inrocks
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Aufgrund der Corona-Krise startet der Film nun online!
Für den Soli-Preis von 10 Euro kann der Film unter folgendem Link über 'Kino on Demand' ausgeliehen/gestreamt werden:
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Ein Junge lebt mit seinen Eltern auf dem Land ein unbeschwertes Leben mitten in der Natur. Eines Tages muss der Vater jedoch aufbrechen, um in der Stadt Arbeit zu suchen. Bevor er geht, spielt er seinem Sohn eine Melodie auf der Flöte vor, die den Jungen fortan als Erinnerung begleitet. Der Junge vermisst den Vater sehr und macht sich bald selbst auf den Weg, um ihn zu suchen. Die weite Welt, in die er sich beherzt hinauswagt, steckt voller wundersamer Zeichen und Schrecken. Er lernt, rasenden Lastwagen auszuweichen, erklimmt Berge und übersteht Taifune. Mal findet er sich in einem bunten Karnevalstreiben wieder, irrt durch Industrielandschaften oder gerät in die furchterregende Großstadt und landet als blinder Passagier auf einem Containerschiff. Nie verlässt ihn seine Neugier und Entdeckerlust. Unterwegs begegnet er auf seiner abenteuerlichen Reise immer wieder Menschen und Tieren, die ihn beschützen und ermutigen... Ein außergewöhnlicher Animationsfilm, der einen Reichtum an Gestaltungselementen entfaltet und seine Geschichte allein durch seine Bilder erzählt.
Argentinien 2018 | Regie: Mariano Llinás | 837 min. | mit Elisa Carricajo, Pilar Gamboa, Valeria Correa, Laura Paredes | mehrsprachiges Original mit deutschen Untertiteln.
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Ein Film wie eine Blume, die zehn Jahre lang gewachsen ist, gemalt aus sechs Strichen mit Pfeilen dran, hin gekritzelt in ein zerfleddertes Notizbuch in einem Moment kreativen Nichtstuns. Daraus ergeben sich 3 Kapitel, sechs Episoden, acht Akte, insgesamt 14 Stunden Film, doch immer mit 4 Frauen. „La Flor“ meint cineastische Wunderblume, eine Hommage an das Kino in der Vielfalt seiner Formen. Sechs Geschichten, gedreht in einem jeweils eigenen Genre-Stil, vom B-Movie, Musical, Spionage-Thriller bis à la Jean Renoir oder einfach nur schwer zu beschreiben: Geschichten, von denen nur eine einen Anfang und ein Ende hat. Die Herausforderung so mancher Filmfestivals wie Locarno oder München. Eigentlich ist nur derjenige Cineast, der diese Blume gepflückt hat.
Frankreich, Senegal, Belgien, Deutschland, Libanon 2017 | Regie: Alain Gomis | 123 min. | mit Véro Tshanda Beya, Gaetan Claudia, Papi
Mpaka | Lingala/frz. Original mit deutschen Untertiteln.
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Félicité ist eine Frau mitten im Leben und tritt allnächtlich in den Bars von Kinshasa als Sängerin auf. Sie ist großartig, sie weiß ihr Publikum zu hypnotisieren und trotzdem hat sie nicht genügend Geld, als ihr Sohn nach einem Unfall dringend im Krankenhaus operiert werden muss. Zusammen mit einem Stammgast begibt sie sich darum auf eine Odyssee durch die Metropole, sieht Armut und Reichtum, trifft Bekannte und spricht Fremde an. Das lebendige Porträt einer afrikanischen Frau und ein höchst vitales Musikdrama.
Gewinner des Silbernen Bären der Berlinale 2017 (Großer Preis der Jury)
Deutschland 2017 | Regie: Julian Radlmaier | 99 min. | mit Johanna Orsini-Rosenberg, Ilia Korkashvili, Deragh Campbell, Julian Radlmaier u.a. | FSK: ohne Altersbeschränkung.
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Ein bürgerlicher Windhund gesteht, wie er vom Filmemacher zum Vierbeiner wurde: Weil er gerade keine Förderung bekommt, sieht JULIAN sich gezwungen, einen Job als Erntehelfer anzunehmen. Als er der jungen Kanadierin CAMILLE weismacht, es handele sich dabei um die Recherche für einen kommunistischen Märchenfilm, in dem sie die Hauptrolle spielen soll, will sie ihn begleiten und Julian spinnt romantische Fantasien. So landen die beiden in der trügerischen Idylle einer ausbeuterischen Apfelplantage. Während Julian unter der körperlichen Arbeit leidet und sich vor den merkwürdigen Zimmergenossen in den Containerbaracken fürchtet, stürzt sich Camille enthusiastisch in die vermeintliche Recherche und freundet sich mit HONG und SANCHO an, zwei wundergläubige Proletarier auf der Suche nach dem Glück. Für Julian wird es zunehmend schwieriger, den kommunistischen Filmemacher zu performen, außerdem kommt ihm ein Vorzeigearbeiter mit amerikanischen Träumen in die Quere, ein stummer Mönch mit magischen Kräften und einem Sprung in der Schüssel tritt auf, die Plantagenbesitzerin wird versehentlich getötet und eine versuchte Revolution endet in Ratlosigkeit. Da kommen die Spatzen in den Bäumen mit einem unerhörten Plan…
Polen 2018 | Regie: Małgorzata Szumowska | 91 min. | mit Mateusz Kościukiewicz, Agnieszka Podsiadlik, Małgorzata Gorol, Anna Tomaszewska, Dariusz Chojnacki, Robert Talarczyk, Roman Gancarczyk | poln. Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 12.
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Jacek liebt Heavy Metal, die Spritztouren mit seinem Auto und seinen Hund. Er genießt das Dasein als cooler Außenseiter in einem ansonsten eher spießigen Umfeld. In der Nähe seines Heimatortes an der polnisch-deutschen Grenze soll die größte Jesusstatue der Welt entstehen, und auch Jacek arbeitet auf der Großbaustelle. Doch ein schwerer Arbeitsunfall lässt ihn entstellt zurück. Unter reger Anteilnahme der polnischen Öffentlichkeit wird daraufhin die erste Gesichtstransplantation im Land vollzogen. Jacek wird als Nationalheld und Märtyrer gefeiert, die Jesusstatue wird höher und höher, aber er selbst erkennt sich nicht mehr im Spiegel wieder. Während sein Konterfei zur Maske wird, zeigen die Menschen um ihn herum ihr wahres Gesicht…
Argentinien, Brasilien, Spanien, Frankreich, Niederlande, Mexiko, Portugal, USA 2017 | Regie: Lucrecia Martel | 115 min. | mit Colorada de Cinema, Daniel Giménez Cacho, Lola Dueǹas | spanisches Original mit deutschen Untertiteln | FSK: 12.
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Nach einem Roman von Antonio di Benedetto: 1790, tief im argentinischen Hinterland. Um in seiner Karriere voran zu kommen, lässt sich ein Offizier, der eigentlich aus Buenos Aires kommt, freiwillig dorthin versetzen. Geduldig bis apathisch befolgt er alle Anweisungen, denn er hofft dadurch, alsbald wieder in die Hauptstadt zurückzukehren. Tatsächlich langweilt er sich von Tag zu Tag mehr und man scheint ihn offenbar vergessen zu haben. Deshalb beteiligt er sich an einer riskanten Jagd nach einem gefährlichen Banditen. Geistreiches Historiendrama mit Ironie und Aberwitz, dazu sehr lateinamerikanisch.
Philippinen 2013 | Regie: Lav Diaz | 250 min. | mit Sid Lucero, Archie Alemania, Angeli Bayani | engl./tagalog Original mit deutschen Untertiteln.
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Schuld und Sühne, Verbrechen und Strafe: Ein junger Mann wird fälschlicherweise des Mordes an einer Pfandleiherin verurteilt und zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Er hinterlässt eine junge Frau und ihre Kinder, die nun auf sich allein gestellt sind. Der eigentliche Mörder, noch frei, verfällt dagegen zunehmend dem Wahnsinn. Diese Konstellation, inspiriert von Dostojewski, transformiert Lav Diaz in seine Heimat Philippinen und nutzt sie für eine fundamentale Kritik an Geschichtsvergessenheit und Korruption. Dafür wählt er eine betont epische Erzählweise, bei deren ruhiger Intensität man die Zeit vergisst.
Österreich, Luxemburg 2018 | Regie: Markus Schleinzer | 111 min. | mit Makita Samba, Alba Rohrwacher, Larisa Faber, Kenny Nzogang, Lukas Miko, Gerti Drassl, Michael Rotschopf | frz./dt. Original mit deutschen Untertiteln.
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Der Junge Mmadi Make aus Nigeria überlebt die Vernichtung seines Stammes im 18. Jahrhundert, da er gegen ein Pferd eingetauscht wird. Eine Comtesse aus Italien kauft sich ihn, erzieht ihn und nennt ihn Angelo. Er wird Diener und Reisebegleiter, doch stets abhängig von seinen Gönnern. Dennoch gelingt es ihm zu heiraten. Zuletzt tritt er den Freimaurern bei. Als er jedoch stirbt, wird sein Leichnam präpariert und im Museum ausgestellt. Der Kreis rassistischer Erniedrigung schließt sich. Auch im Detail sehr sorgfältig verfilmte Biographie einer authentischen Person, die seitens der Kritik große Beachtung fand.
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Zum solidarischen 'Video On Demand'
von Grandfilm: