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Juli 2005 |
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Afrika-Tage des Eine-Welt-Zentrums
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Heidelberg-Premiere |
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Omulaule heißt schwarz
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Deutschland 2003 | Regie: Beatrice Möller, Nicola Hens, Susanne Radelhof | 66 min.
Nach dem Zusammenbruch der DDR mussten zahlreiche Kinder aus Namibia, die einst in die DDR gebracht wurden, wieder zurück in eine ihnen fremde Heimat. Sie nennen sich "Omulaule". Das ist Oshiwambo und bedeutet schwarz. Aber von den schwarzen Einheimischen sind sie immer noch Deutsche, nur damit sie für die dortigen Weißen wiederum schwarz sind. Allen Omulaule ist gemeinsam, dass sie nach einem Halt in ihrer zerrissenen Biographie suchen. "Wir sind wenigstens in einem Staat groß geworden, den es nicht mehr gibt" meinen einige von ihnen. Ein Team der Bauhaus-Uni Weimar hat sie dokumentiert.
Wir zeigen den Film gemeinsam mit dem Kurzfilm "Kalkheim", in dem fünf passionslose Begebenheiten in einer ganz gewöhnlichen Reihenhaussiedlung erzählt werden. Fünf kurze Geschichten von kalkköpfigen Wesen, die für einen Augenblick aus Ihrem Anwender-Dasein gerissen werden, um dann unverändert dorthin zurückzukehren. Leise geflüsterte Bekenntnisse zu den Absurditäten des Alltags in einer zur Fassade erstarrten Warenwelt.
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Do., 30.06.05 - 21.30 Uhr Sa., 02.07.05 - 19.30 Uhr So., 03.07.05 - 21.30 Uhr Di., 05.07.05 - 19.30 Uhr
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