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Das Kino im Februar
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Der aktuelle Film
Neues deutsches Kino
Der Film des Monats
Ciné Club des deutsch-französischen Kulturkreises
Kinoprogramm Februar 2010 - Die Filme
Der aktuelle Film
Dolpo Tulku - Heimkehr in den Himalaya
Dolpo Tulku - Heimkehr in den Himalaya
Deutschland 2009 | Regie: Martin Hoffmann | 107 min. | digital | Dolpo Tulku Rinpoche u.a. | Original mit deutschen Untertiteln.
Sherap Sangpo war ein gewöhnlicher Hirtenjunge im Dolpo, eine Region im Nordwesten Nepals, die an Tibet grenzt.
Doch als der Hirtenjunge im Alter von 10 Jahren dem Dalai Lama begegnet, möchte er ein Mönch werden. Er reist nach Kathmandu, wo er als Reinkarnation eines hoch stehenden Geistlichkeit erkannt wird. Es folgt eine 16jährige Zeit der Ausbildung, danach kehrt er sehnlichst erwartet in seine Heimat zurück. Gedreht vor beeindruckenden Landschaften
gelang Martin Hoffman eine Dokumentation des Buddhismus im Spannungsfeld von Tradition und den Herausforderungen der Moderne, die auch am Leben des einstigen Hirtenjungen nicht vorbei ging.
Mi., 06.01.10 - 15.00 Uhr
Fr., 08.01.10 - 19.00 Uhr
Sa., 09.01.10 - 19.00 Uhr
So., 10.01.10 - 19.00 Uhr
Mo., 11.01.10 - 19.00 Uhr
Di., 12.01.10 - 19.00 Uhr
Mo., 15.02.10 - 19.00 Uhr
Di., 16.02.10 - 19.00 Uhr
Der aktuelle Film
Die Anwälte - Eine deutsche Geschichte
Die Anwälte - Eine deutsche Geschichte
Deutschland 2009 | Regie: Birgit Schulz | 90 min. | digital | Otto Schily, Hans-Christian Ströbele, Horst Mahler u.a.
Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler sind aus heutiger Sicht bekannte Politik-Größen, zwischen denen sich auf den ersten Blick kaum größere Unterschiede finden lassen. Denn hier der einstige SPD-Innenminister und Ex-Grüne, dort die Berliner Altikone der Grünen mit Direktmandat und schließlich da der NPD-Gefolgsmann, der mittlerweile wegen Holocaust-Leugnung im Gefängnis sitzt. Dass alle drei jedoch den gleichen Beruf ausübten, alle drei Juristen sind und RAF-Anwälte waren – dies in die Ausgangslage einer ungemein spannenden Dokumentation über ein Stück westdeutscher Geschichte. Ein deutscher Realkrimi, der sowohl politisch als auch zwischenmenschlich ausnehmend interessant beschrieben ist. Denn die Entwicklungsmöglichkeiten eines Menschen und damit auch Politikers sind frappierend und humanistisch zugleich.
Fr., 11.12.09 - 19.00 Uhr
Sa., 12.12.09 - 19.00 Uhr
So., 13.12.09 - 19.00 Uhr
Fr., 18.12.09 - 19.30 Uhr
Sa., 19.12.09 - 19.30 Uhr
So., 20.12.09 - 17.00 Uhr
Mo., 15.02.10 - 21.15 Uhr
Do., 18.02.10 - 19.00 Uhr
Di., 06.04.10 - 19.00 Uhr
Fr., 09.04.10 - 19.00 Uhr
Sa., 24.04.10 - 19.00 Uhr
Neues deutsches Kino
Vineta
Vineta
Deutschland 2006 | Regie: Franziska Stünkel | 97 min. | 35mm | Peter Lohmeyer, Ulrich Matthes u.a. | deutsche Fassung.
Schicksal eines Workaholics: Stararchitekt Sebastian Färber verbringt seine Nächte am liebsten am Schreibtisch. Auch als er dort wegen Überarbeitung zusammenbricht, nimmt er die Warnung nicht ernst, sondern gleich den nächsten Auftrag an: den Entwurf einer Zukunftsstadt auf der Insel Vineta. Dort trifft sich ein Expertenteam auf einem einsamen Schloss. Nach einem mysteriösen Todesfall beginnt Färber aber zu ahnen, dass auf dieser Insel etwas nicht stimmt. Er will hinter die Kulissen dieses Großprojekts schauen ... Ungewöhnlich reif für einen Debütfilm hat Franziska Stünkel mit Hilfe exzellenter schauspielerischer Leistungen einen ungemein spannenden Stoff sehr beeindruckend inszeniert.
Di., 16.02.10 - 21.15 Uhr
Neues deutsches Kino
Weltstadt
Weltstadt
Deutschland 2008 | Regie: Christian Klandt | 109 min. | 35mm | Florian Bartholomäi, Gerdy Zint, Karoline Schuch u.a. | deutsche Fassung.
Bonjour tristesse in Brandenburg. Till hat seine Malerlehre geschmissen und keine Lust zu gar nichts. Freund Karsten muss Sozialstunden in einem Obdachlosenheim ableisten. Dann gibt es noch Tills Freundin Steffi, Heinrich, der seine Imbissbude aufgeben muss oder Günter, Tills Vater und Polizist. Der alltägliche Frust eskaliert in Resignation, Aggression und Gewalt – gegen einen Obdachlosen … der an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" entstandene Spielfilm WELTSTADT ist ein ausgesprochen dichter, trister und hoch brisanter Film nach einer wahren Begebenheit als Geschichte der Täter. International mit hoher Aufmerksamkeit auf vielen Festivals gelaufen, so z.B. Gewinner im Wettbewerb "First Films World Competition" in Montréal 2008 („Festival des Films du Monde“).
Mi., 17.02.10 - 19.00 Uhr
Fr., 19.02.10 - 21.00 Uhr
So., 21.02.10 - 21.00 Uhr
Fr., 26.02.10 - 21.00 Uhr
Neues deutsches Kino
Im nächsten Leben
Im nächsten Leben
Deutschland 2008 | Regie: Marco Mittelstaedt | 82 min. | 35mm | Ludwig Trepte, Edgar Selge, Ralf Dittrich u.a. | deutsche Fassung.
Wolfgang Kerber ist auch nicht mehr der Jüngste. Als rasender Fotoreporter einer deutschen Tageszeitung soll er mit Stories über Gewaltopfer die Leser unterhalten. Er tut seinen Job und fühlt sich nicht dabei nicht sonderlich wohl. Zu DDR-Zeiten war er ein bekannter Sportreporter, der aber für seinen Beruf seine Familie schwer vernachlässigte. Deswegen ist insbesondere die Beziehung zu seiner mittlerweile erwachsenen Tochter belastet. Bei einem ihrer seltenen Treffen erzählt diese von einer Ausreißerin, Wolfgang Kerber wittert eine Sensationsstory, die letzte Chance mit sich doch noch ins Reine zu kommen. Er fährt nach Sachsen-Anhalt ... Ruhig erzähltes Vater-Tochter-Drama, gedreht in dunklen Bildern und getragen von überzeugenden Darstellern, zudem recht kritisch gegenüber dem Deutschland vor und nach dem Mauerfall.
Mi., 17.02.10 - 21.15 Uhr
Der Film des Monats
La teta asustada - Eine Perle Ewigkeit
La teta asustada - Eine Perle Ewigkeit
Spanien, Peru 2008 | Regie: Claudia Llosa | 97 min. | 35mm | Magaly Solier, Susi Sánchez, Efraín Solis u.a. | Original mit deutschen Untertiteln.
Während des Bürgerkriegs in Peru 1980 bis 2000 geschahen viele Verbrechen an der indigenen Bevölkerung. Vor allem an den Frauen, die häufig vergewaltigt wurden. Faustas Mutter zum Beispiel. Dieses Trauma gibt sie an ihre Tochter weiter, was wiederum dazu führt, dass Fausta im wirklichen Leben nie angekommen ist. Scheu lebt sie behütet bei der Familie ihres Onkels, vermag das Haus nur selten zu verlassen. Sie spricht wenig, schon gar nicht mit fremden Männern. Erst als ihre Mutter stirbt, sieht sich Fausta gezwungen, der Außenwelt langsam zu öffnen ... LA TETA ASUSTADA – EINE PERLE EWIGKEIT ist die Geschichte eines Erwachens, einer Befreiung und einer Freiheitssuche. Phantasievolle Bilder, großartige Schauspieler und der tiefe Blick in die Seele eines Landes machen den Berlinale-Gewinner 2009 („Goldener Bär“) zu wahrhaft großem Kino!
Do., 18.02.10 - 21.00 Uhr
Fr., 19.02.10 - 19.00 Uhr
Sa., 20.02.10 - 19.00 Uhr
Mo., 22.02.10 - 21.45 Uhr
Mi., 24.02.10 - 21.45 Uhr
Sa., 27.02.10 - 17.00 Uhr
So., 28.02.10 - 21.30 Uhr
Der aktuelle Film
Das weisse Band
Das weisse Band
Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien 2009 | Regie: Michael Haneke | 145 min. | digital | Christian Friedel, Leonie Benesch, Ulrich Tukur, Burghart Klaußner u.a. | deutsche Fassung.
Eichwald, so nennt Michael Haneke ein protestantisches Dorf in Norddeutschland am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Dort herrschen Männer wie der Pastor, der Arzt und der Baron über Frauen und Kinder. Überall Prinzipien der Macht, Rituale der Demütigung, sie mögen typisch sein. In dem Dorf geschehen mysteriöse Dinge, tragische Unfälle und Brände. Doch eine Aufklärung der Taten ist nicht wirklich im Interesse aller Dorfbewohner ... Eigentlich gedreht in Farbe, wurde der Film schließlich in Schwarzweiß erstellt, woraus eine ganz besondere Wirkung hervorgeht. Für Michael Haneke geht der Film „um ein gesellschaftliches Klima, das den Radikalismus ermöglicht.“ Sein großartiges Filmkunstwerk wurde mit der „Goldenen Palme“ in Cannes 2009 ausgezeichnet.
Sa., 20.02.10 - 16.00 Uhr
So., 21.02.10 - 14.00 Uhr
Mo., 22.02.10 - 19.00 Uhr
Di., 23.02.10 - 19.00 Uhr
Mi., 24.02.10 - 19.00 Uhr
Mo., 08.03.10 - 20.30 Uhr
So., 14.03.10 - 19.00 Uhr
Mo., 15.03.10 - 19.00 Uhr
Di., 16.03.10 - 19.00 Uhr
So., 21.03.10 - 14.30 Uhr
So., 28.03.10 - 13.00 Uhr
Sa., 22.05.10 - 19.00 Uhr
Sa., 26.06.10 - 19.00 Uhr
Neues deutsches Kino
Weitertanzen
Weitertanzen
Deutschland 2009 | Regie: Friederike Jehn | 85 min. | digital | Stipe Erceg, Annika Martens u.a. | deutsche Fassung.
Ein rauschendes Fest soll die Hochzeit von Maren und Arno werden. Groß ist die Gästeschar, aber bald stellt die Braut fest, dass kaum einer ihrer Freunde der Einladung Folge geleistet hat. Stattdessen tauchen Schatten aus Marens längst überwunden geglaubter Vergangenheit auf, denen sie sich im Verlauf des Festes kaum mehr zu entziehen vermag. Ab einem bestimmten Punkt glaubt sie sogar, das Fest habe sich gegen sie verschworen – und ihr künftiger Ehemann bekommt von all dem überhaupt nichts mit. Bald schon wird die vermeintliche Traumhochzeit zum Alptraum ... WEITERTANZEN – beklemmendes neues deutsches Kino, lief unter großer Aufmerksamkeit beim „Festival des Deutschen Films“ in Ludwigshafen und gewann dort den Hauptpreis (Filmkunstpreis, dotiert mit Euro 50.000.-).
Sa., 20.02.10 - 21.00 Uhr
So., 21.02.10 - 19.00 Uhr
Di., 23.02.10 - 21.45 Uhr
Neues deutsches Kino
Lisette und ihre Kinder
Lisette und ihre Kinder
Deutschland 2008 | Regie: Sigrid Klausmann u.a. | 75 min. | digital | Lisette u.a. | deutsche Fassung.
Was müssen wir unseren Kindern von heute für eine Welt in 20 Jahren mitgeben? Lisette, seit 33 Jahren Erzieherin, hat ihren unkonventionellen Weg und Lebensziele in ihrer Arbeit gefunden. Regisseurin Sigrid Klausmann und Produzent Walter Sitter, deren eigene Kinder in Lisettes Kindergarten gingen, haben Lisette nun in ihrem letzten Kindergartenjahr porträtiert - hinreißend, voller Liebe und Humor. Lisette selbst über ihre pädagogischen Prinzipien: „Ich sehe die Kinder wie sie sind. Ich überlege nicht, was dreh ich daraus, sondern: was ist da alles vorhanden? Sie sind da und sie sind willkommen.“
So., 21.02.10 - 17.00 Uhr
So., 28.02.10 - 15.00 Uhr
Ciné Club des deutsch-französischen Kulturkreises
Séraphine
Séraphine
Frankreich 2008 | Regie: Martin Provost | 125 min. | 35mm | Ulrich Tukur, Yolande Moreau u.a. | Original mit deutschen Untertiteln.
1912 zieht der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde in das Städtchen Senlis, um sich dem Schreiben zu widmen und sich vom hektischen Leben in Paris zu erholen. Als Haushälterin stellt er die widerborstige und unscheinbare Séraphine ein. Eines Tages entdeckt er bei Nachbarn ein kleines auf Holz gemaltes Bild, das ihn sogleich fasziniert. Zu seiner großen Überraschung stellt sich heraus, dass das Bild von seiner Haushälterin Séraphine gemalt worden ist. Von den unkonventionellen Werken begeistert, beschließt der Kunstkenner Uhde, der als Entdecker von Picasso und Rousseau gilt, die eigenwillige und von ihren Mitmenschen belächelte Séraphine zu fördern. Mit SÉRAPHINE gelingt Martin Provost ein überzeugendes filmisches Porträt der wichtigen, aber immer noch weitgehend unbekannten Künstlerin Séraphine Louis – einer der zentralen Vertreterinnen der „Naiven Kunst“. In Frankreich avancierte der Film innerhalb kurzer Zeit zum Publikumsliebling und gewann 2009 sieben ‚Césars’ – darunter diejenigen für den „Besten Film“, das „Beste Drehbuch“ sowie die „Beste Kamera“. Yolande Moreau wurde für ihre zu Recht gefeierte Interpretation der Séraphine mit dem ‚César’ für die „Beste Hauptdarstellerin“ ausgezeichnet.
Do., 25.02.10 - 19.00 Uhr
So., 28.02.10 - 19.00 Uhr
Di., 02.03.10 - 19.00 Uhr
Neues deutsches Kino
Die zwei Leben des Daniel Shore
Die zwei Leben des Daniel Shore
Deutschland, Marokko 2009 | Regie: Michael Dreher | 95 min. | 35mm | Nikolai Kinski, Katharina Schüttler u.a. | deutsche Fassung.
Eine Liebe in Marokko: Daniel Shore lernt die schöne Imane kennen und beginnt mit ihr eine wilde Affäre. Imane hat einen Sohn. Als dieser unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, muss Daniel wieder zurück nach Deutschland. Er wohnt in einem Mietshaus, bereitet sich auf seine Doktorarbeit vor und wird von Schuldgefühlen geplagt. Die dortigen Mitmieter erweisen sich als sehr seltsame Charaktere, von denen Daniel sich alsbald bedroht fühlt. Welchen Zusammenhang mit dem, was ihm in Marokko widerfuhr, könnte es geben? Der preisgekrönte Nachwuchs-Regisseur Michael Dreher liefert mit DIE ZWEI LEBEN DES DANIEL SHORE ein kafkaeskes Debüt über den Schrecken, der immer in unseren Köpfen lauert und nie real werden darf. Für die Hauptrolle dieses grandios inszenierten Verwirrspiels konnte er Nikolai Kinski gewinnen, der hier seine erste Kino-Hauptrolle spielt.
Do., 25.02.10 - 21.30 Uhr
Fr., 26.02.10 - 19.00 Uhr
Sa., 27.02.10 - 19.00 Uhr
So., 28.02.10 - 17.00 Uhr
Mi., 03.03.10 - 21.00 Uhr
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