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Das Seminarprogramm der Aktiven Medienarbeit.

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Seminar / Workshop

das Stummfilm-Symposium
Faszinierendes Zelluloid - Jüdisches Leben in der Weimarer Republik
Faszinierendes Zelluloid  -  Jüdisches Leben in der Weimarer Republik

Die 20er Jahre erscheinen in der Retrospektive stets als vitale Jahre der kulturellen Vielfalt, des Aufbruchs zu neuen Freiheiten und der gesellschaftlichen Widersprüche.
Im Rahmen des Seminars „Jüdische Renaissance in der Weimarer Republik“ realisieren Studierende der Hochschule für jüdische Studien in Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg und der Aktiven Medienarbeit des Medienforums ein Symposium. Präsentiert werden die Filme, die das jüdische Leben in den 20er Jahren auf der Leinwand anschaulich erzählen. Referenten erläutern in Vorträgen und Diskussionen die Zusammenhänge und Hintergründe, in der diese Filme produziert wurden und die Bedeutung der jüdischen Filmschaffenden.
Geradezu herausragende Bedeutung gewinnt das Symposium durch die musikalische Begleitung der Filme durch Studierende des Musikwissenschaftlichen Instituts.

Das Symposium beginnt am Sonnabend um 16:30 Uhr mit einer Einführung und wird um 17:00 Uhr mit der Heidelberg-Premiere von DIE GEZEICHNETEN fortgesetzt. Um 19:00 Uhr folgt dann der Film NATHAN DER WEISE.
Am Sonntag, 11:00 Uhr wird das Symposium mit einem gemeinsamen Frühstück fortgesetzt. 13:00 Uhr folgt DAS ALTE GESETZ und um 15:30 Uhr schließlich MENSCHEN AM SONNTAG.

Einleitende Worte und Thesen zum Symposium und den jeweiligen Filmen werden von Prof. Dr. Birgit Klein, Jo Bauer, Olga Linets, Dr. Philipp Osten, Prof. Dr. Dietrich Harth, Karen Nuber, Norbert Ahlers, Linda Wiesner und Christian M. Weigelt vorgestellt.

Gesamtes Symposium: € 22,- / 18,- ermäßigt
Einzelfilm: € 7,- / 6,- ermäßigt  
zum gemeinsamen Frühstück bitte voranmelden: medienforum@gmx.de

Studierende der Hochschule für jüdische Studien und des
Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Heidelberg haben freien Eintritt.

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Sa / 21.02.09 / 17:00              
Die Gezeichneten
Deutschland 1921 / Stummfilm / R: Carl Theodor Dreyer / 84 Min / dän. ZT, synchrone Übersetzung durch Kinoerzähler / D: Wladimir Gaidarow u.a. / 35mm
In den Wirren der russischen Revolution verliebt sich eine junge Jüdin in einen russischen Revolutionär, wird aber gezwungen, in ihre Heimat zurück zu fliehen. Frühes Werk mit herrlichen Bauten und großartigen Massenszenen voll psychischer Dramatik des später weltberühmten dänischen Regisseurs. Eine echte Rarität.

Musikalische Begleitung:
· Miriam Weiss, Klavier (Jazz-Improvisation) [Musikerinfo]

Referentin: Olga Linets


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Sa / 21.02.09 / 19:00
Nathan der Weise
Deutschland 1923 / Stummfilm / R: Manfred Noa / 128 Min / dt. ZT / D: Werner Krauss, Carl de Vogt u.a. / digital
Interessante und nicht nur filmhistorisch spannende Bearbeitung des berühmten Theaterstücks der Aufklärung von Gotthold Ephraim Lessing. Leidenschaftlich, emotional, und bildgewaltig besetzt mit den Stars dieser Zeit. Sogleich heftig attackiert und zensiert, später verschollen, wieder gefunden und restauriert.

Musikalische Begleitung: Live-Electronic mit
· Martin Pohl, Electronics, Keyboard u.a.  [Musikerinfo]
· Wolfgang Kirchheim, Elektronics  [Musikerinfo]
· Margret Rehme, Electronics  [Musikerinfo]
· Hedy Mühleck, Blockflöte  [Musikerinfo]
· Andrea Geletu, Cello, Gesang
· Bianca Duschinger, Querflöte

Referent: Prof. Dr. Dietrich Harth

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So / 22.02.09 / 13:00
Das alte Gesetz
Deutschland 1923 / Stummfilm / R: Ewald André Dupont / 128 Min / dt. ZT / D: Henny Porten, Olga Limburg u.a. / 35mm
Eine Geschichte über das Leben im galizischen Ghetto. Ihr Regisseur Ewald André Dupont zunächst Filmkritiker, wurde später berühmt durch seinen Film VARIETÉ (1925).

Musikalische Begleitung:
· Miriam Weiss, Klavier (Jazz-Improvisation)  [Musikerinfo]

Referent: Karen Nuber


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So / 22.02.09 / 15:30
Menschen am Sonntag
Deutschland 1929 / Stummfilm / R: Robert Siodmak / 74 Min / dt. ZT / D: Brigitte Borchert u.a. / 35mm
Endlich Wochenende. Vier junge Leute fahren zum Wannsee, um auszuspannen. Das reicht für einen der berühmtesten Filme überhaupt, eine halbdokumentarische Collage aus Spielszenen und Reportage. In seiner Genauigkeit ein historisches Dokument über die Lebensverhältnisse der großstädtischen Angestelltenkultur in den 20er Jahren. Darüber hinaus war Siodmaks Film stilistisches Vorbild für den Französischen Realismus der 30er und dem italienischen Neorealismus.

Musikalische Begleitung:
· Pablo Cruz Fuentes, Klavier [Prokofiev: 'Romeo und Julia' und 'Flüchtige Visionen']

Referent: Norbert Ahlers




Datum: Sa, 21. - So, 22. Februar 2009
Uhrzeit: Samstag ab 16:30 Uhr
Ort: Karlstorkino
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